Mathematik
Warum soll man sich denn heute nur mit Mathematik beschäftigen? Nun, in den allermeisten Studiengängen gibt es Pflichtauflagen zumindest in Statistik. Jeder, der in Richtung BWL, VWL ö.Ä. gehen will, wird noch sehr viel stärker mit Mathematik konfrontiert. So müssen heute z.B. auch Studenten der Tourismuswirtschaft an Fachhochschulen partielle Ableitungen beherrschen lernen. Aber längst nicht nur die Oberstufenmathematik ist für Abiturienten wichtig; es geht vielmehr darum, solide Grundlagen im Rechnen, im räumlichen Denken und in der Aussagelogik zu schaffen. Viele Betriebe und Universitäten haben Eingangstests, die gerade diese Fertigkeiten ausführlich prüfen.
"Mathematik ist nicht alles, aber ohne Mathematik ist alles nichts"
Unterricht und Inhalt
Hier steht nun etwas über Unterricht und Inhalt...
11/1 und 11/2
Einführung in die Analysis (Kurvendiskussion) der Oberstufe bis zum Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung. Man lernt hier zum Beispiel, die Steigung von krummlinigen Graphen zu bestimmen sowie Flächeninhalte, die sie begrenzen. Hier gibt es Zusammenhänge mit Naturwissenschften, Technik und Wirtschaft, die in einigen Aufgaben behandelt werden. Die 11.Klasse ist noch nicht abiturrelevant und jeder bekommt die Chance, sich gut auf die Qualifikationsphase vorzubereiten.
12/1
Im 12. Jahrgang werden Lineare Algebra und Stochastik jeweils etwa ein Halbjahr lang unterrichtet. In der Linearen Algebra führen zunächst angewandte Probleme auf zwei, drei oder vier Gleichungen, für die gemeinsame Lösungen gefunden werden müssen. Der Taschenrechner kommt dabei verstärkt zum Einsatz. In diesem Zusammenhang lernt man Matrizen und Vektoren kennen und in wiefern man mit ihnen Prozesse in der Natur oder in der Logistik darstellen kann. Die Lineare Algebra fördert außerdem das räumliche Vorstellungsvermögen, da man die möglichen Schnittgebilde von Geraden und Ebenen auch anhand von komplexen Körpern mathematisch beschreibt.
Die Stochastik ist die Wissenschaft der Wahrscheinlichkeiten. Sie baut auf Begriffe wie absolute und relative Häufigkeit, Laplace-Versuche und Baumdiagramme, die z.T. schon aus der S1 bekannt sind. Eine genaue Analyse des Lotto-Spiels, der Sinn der Überbuchung von Hotels und Flugzeugen und das Testen von Medikamenten sind mit von der Partie.
13/1
Vertiefung des Stoffes aus dem 11. Jahrgang. Außerdem Exponential- und Logarithmusfunktionen mit diversen Anwendungen wie Bevölkerungs- und Bakterienwachstum, Radioaktivität und die Abnahme von Bierschaum. In diesen Zusammenhängen können auch verstärkt gebrochenrationale Funktionen, Wurzelfunktionen und trigonometrische Funktionen auftreten. Alles geschieht bereits mit konzentriertem Blick auf die Abiturprüfung.
13/2
Es werden spezielle Themen der Analysis ausgewählt und ausführlich behandelt. Man passt sich noch stärker der Abiturprüfung an, da nun nicht mehr viel Zeit bleibt. Es wird zur Vorbereitung eine Klausur in Abiturlänge geschrieben. Am Ende des Halbjahres gibt es noch eine Sequenz, in der der abiturrelevante Stoff aus dem 12. Jahrgang konzentriert wiederholt wird.
Unterschiede zwischen Grund- und Leistungskurs
Der Abstraktionsgrad des Stoffes und die verlangte Selbstständigkeit der Schüler sind im Leistungskurs deutlich höher. Man nimmt sich hier weniger Zeit für Wiederholungen.
Falls es sowas gibt, dann hierhin. Anschließend unter einer passenden Überschrift noch Besonderheiten.